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Polymer Optical Fibre

Polymer Optical Fibre

Kupferkabel vs. Polymer Optical Fibre (POF)

 

Das Ethernet-Protokoll auf Kupferkabel-Basis stellt heute die professionell am meisten verbreitete Netzwerktechnik für Local Area Network (LAN) bereit.

 

Bei privaten (häuslichen Netzwerken verwendet man meistens Funk-Netzwerke – Wireless Local Area Network (WLAN), die einfach zu installieren sind. Diese Netzwerke teilen sich das Frequenzband mit anderen Geräten (Babyfon, Dect- Telefone, Fernbedienungen) und sind damit störanfällig. Wird das Funknetzwerk durch weitere Geräte erweitert (iPhone, WLAN-Drucker, Notebook oder zusätzliche PC), wird die Übertragungsgeschwindigkeit (korrekt: Netzwerk-Durchsatz) zusätzlich zu den physikalischen Gegebenheiten gebremst.

Netzwerke auf Basis von Polymer Optical Fibre (POF) sind ideal für den Einsatz in Wohnungen, die nicht mit einer kupfer-basierenden Netzwerktechnik ausgestattet sind. Die dünnen Datenleiter können in vorhandene Leerrohre zusätzlich zu dünnen (Telefon-) Kabeln eingezogen werden, unter der Tapete oder in Fugen der Fußleiste eingebracht werden. Für „Mauer-Durchbrüche“ reicht ein 3 (drei) mm großes Loch, die Biege-Radien liegen weit unter denen von Glasfasern.

POF-Leitungen sind etwa so teuer wie ein gutes Netzwerk-Verlegekabel, die geringeren Kosten der Verlegung subventionieren die etwas teuren aktiven Komponenten.

Der Anschluss der PC, Drucker, Telefone, … erfolgt in bewährter standardisierter Ethernet-Netzwerk-Technik.

POF-Leitungen kommen als Lösung für Büro oder Haushalte in Frage, wenn schnelle Leitungsnetze eingerichtet oder erweitert werden sollen, ohne dass Schmutz und Staub baulicher Maßnahmen in Kauf genommen werden sollen. POF-Leitungen sind je nach Einsatz die Basis oder Erweitung eines standardisierten strukturierten Netzwerkes